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22.02.2012 22:50:21
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Energiespartipps von erdgas oö.

Eines der größten Energiesparpotenziale im Haushalt liegt im Bereich der Wärme.

Hohe Luftfeuchtigkeit – tiefe Temperaturen

Das Wohlfühlen hängt maßgeblich von der Luftfeuchtigkeit ab. Braucht man bei 30 % Luftfeuchtigkeit 23 Grad zum Wohlfühlen, so sind bei 60 % bloß 21 Grad nötig. Mit höherer Luftfeuchtigkeit kann man also rund 10 % Energie sparen.

Temperaturen zum Wohlfühlen

Zum Schlafen benötigen wir weniger Wärme als im Wohnzimmer oder im Bad. An dieser Erkenntnis sollten sich auch die Heizgewohnheiten orientieren. Gemeinhin sind folgende Temperaturen sinnvoll: Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad; Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad; Kinderzimmer: 20 Grad; Badezimmer: 24 Grad. Diese zimmerweise Regelung wird durch Thermostat-Ventile an den Heizungsradiatoren möglich. Pro Grad niedrigerer Temperatur spart man übrigens bis zu 6 % Energie.

Nicht falsch sparen

Kurzfristig unbenutzte Räume überhaupt nicht zu heizen, liegt zwar nahe, aber der Glaube, damit Energie zu sparen, entpuppt sich als Aberglaube. Es kostet mehr Energie, kalte und feuchte Räume wieder aufzuheizen, als diese permanent niedrig temperiert zu halten. Daher: Mit Thermostat-Ventilen niedere Temperatur einstellen.

Urlaub für die Heizung

Warm ums Herz wird dem, der im Winter auf Urlaub fährt und daran denkt, die Heizung zurückzudrehen. Ein Grad Raumtemperatur weniger senkt den Energieverbrauch auch hier um bis zu 6 %. Und in Abwesenheit genügen 15 Grad Raumtemperatur oder weniger. Das so gesparte Geld lässt sich im Urlaub viel sinnvoller ausgeben.

Wärmedämmen

Nischen, in denen Heizkörper untergebracht sind, sind häufig besonders dünnwandig. Daher sollte man – wenn es der Abstand zwischen Wand und Heizkörper erlaubt – Dämm-Material anbringen. Dadurch verbleibt mehr Wärme im Raum. Besonders leicht zu handhaben sind alubeschichtete Folien. Diese sind problemlos zu montieren und strahlen die wertvolle Wärme in den Raum zurück.

Dicht machen

Schlecht abgedichtete Fenster kosten Energie. Daher sollte man seine Fenster mit einem einfachen Versuch kontrollieren: 
1. Sind die Fensterfugen dicht? 
Einfach ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen klemmen. Lässt sich das Papier leicht herausziehen, ist die Dichtung ungenügend – diesen Versuch an verschiedenen Stellen durchführen. 
2. Ist der Rahmen dicht? 
Mit einer brennenden Kerze lassen sich durchlässige Stellen leicht aufspüren. Bei Wind oder Kälte ist die Überprüfung einfacher. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder ein Dichtungsband aufkleben, das in relativ kurzer Zeit wieder erneuert werden muss, oder ein Dichtungsprofil am Fensterrahmen anbringen. Ein relativ geringer Aufwand mit großer Wirkung.

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